Archive for the ‘Artikel’ Category

“The paradox of the guided user…”

Christof van Nimwegen ist in seiner lesenswerten Doktorarbeit “The paradox of the guided user: assistance can be counter-effective” interessanten Fragen auf den Grund gegangen, nämlich:

Our main research question was: in tasks where planning is required, which interface style leads to more plan-based behavior, better strategy, and consequently better task performance?

And besides immediate performance, which interface style causes better knowledge of the tasks and solutions afterwards in a transfer situation (with altered task/interface circumstances), or when a severe task interruption occurs?

Links

TP: “Wer sucht, bleibt klug”

Googeln auf Kassenrezept? Im Internet zu suchen, trainiert alternde Gehirne anscheinend besser als die Beschäftigung mit einem Buch

Das Ergebnis ist auch deshalb interessant, so die Forscher, weil verstärkte Computernutzung nicht automatisch zu höherer Gehirnaktivität führt. Täglich mehrere Monate lang Tetris zu spielen, so eine Studie, verringerte zum Beispiel die Aktivierung der Hirnrinde. Vor allem sich wiederholenden Aufgaben sagt man eine Art Gewöhnungseffekt nach – unser Gehirn beherrscht sie irgendwann mit immer geringerem Aufwand. Wenn es aber um einen Trainingseffekt geht, ist diese Gewöhnung kontraproduktiv. Die Suche im Internet mit ihren immer wieder überraschenden Ergebnissen, die auch das Entscheidungszentrum fordern, scheint da eine stärkere Herausforderung darzustellen. (Quelle: TP)

Links

Google eröffnet Wissensplattform Knol

Bereits im vorigen Jahr hat Google seine Alternative zur Online-Enzyklopädie Wikipedia und zum Konkurrenzprodukt Citizendium vorgestellt. Heute hat der Internetdienstleister die Betaversion von Knol – Kurzform von Knowledge – freigeschaltet. Im Gegensatz zur “Weisheit der Massen”, auf die Wikipedia setzt, sollen in Knol primär einzelne Autoren oder kleine Gruppen von kooperierenden Autoren mit ihrem Realnamen hochwertige Beiträge schreiben.

Quelle: Artikel – Heise.de

Links

Telepolis: Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?

Der Telepolis Artikel “Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?” geht auf eine aktuelle Diskussion ein, die Nicholas Carr in seinem Artikel: “Is Google Making Us Stupid?” aufgeworfen hat:

“Macht uns Google dumm?” heißt die Frage, die Carr schon im Titel seines Artikel aufwirft; die Symptome, die er für seine Geistesveränderung beschreibt, mögen manchem bekannt vorkommen:

“Ich merke das am stärksten, wenn ich lese. Völlig in ein Buch oder einen längeren Artikel einzutauchen, war immer einfach. Mein Verstand wurde vom Erzählfluss oder der Art der Argumentation in Bann gezogen und ich verbrachte Stunden, um durch längere Prosa-Passagen zu streifen. Das ist nicht mehr so. Jetzt fange ich nach zwei, drei Seiten an abzuschweifen. Meine Konzentration driftet ab. Ich werde zappelig, unruhig, verliere den Gedankengang, suche nach etwas anderem, das ich lieber tun möchte. Mir geht es so, als ob ich meinen Geist mit Gewalt zum Buch zurück ziehen muss. Vertieftes Lesen wird zu einem Kampf.”

Lesenswert ist auch die Antwort von Clay Shirky auf den Artikel:

“Nach Shirkys Auffassung steckt hinter Carrs Unbehagen an der Kultur vor allem das Unbehagen darüber, dass sich ein wesentliches Paradigma unwiderruflich verändert habe: die Zeiten der normativen Hoheit und der Dominanz der literarischen Kultur über die alle anderen Disziplinen, Fächer und Ressorts ist vorbei. Die Bedrohung, die Carr spüre, bestehe nicht darin, dass keiner mehr “Krieg und Frieden” lese, sondern darin, dass keiner mehr “niederkniet” vor der Idee, “Krieg und Frieden” zu lesen. Der Basar, sprich das wuselige Netz, funktioniere an vielen Stellen, vom Individuum bis zur Kultur, besser als die alten Kathedralen.”

 

Links