Google eröffnet Wissensplattform Knol

Bereits im vorigen Jahr hat Google seine Alternative zur Online-Enzyklopädie Wikipedia und zum Konkurrenzprodukt Citizendium vorgestellt. Heute hat der Internetdienstleister die Betaversion von Knol – Kurzform von Knowledge – freigeschaltet. Im Gegensatz zur “Weisheit der Massen”, auf die Wikipedia setzt, sollen in Knol primär einzelne Autoren oder kleine Gruppen von kooperierenden Autoren mit ihrem Realnamen hochwertige Beiträge schreiben.

Quelle: Artikel – Heise.de

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The Visual Wiki (Google Tech Talks)

..a new metaphor for knowledge access and management.

ABSTRACT

Successful knowledge management results in a competitive advantage in today’s information- and knowledge-rich industries. The elaboration and integration of emerging web-based tools and services has proven suitable for collecting and organizing intellectual property. Due to an increasing information overload, information and knowledge visualization have become an effective method for representing complex bodies of knowledge in an alternative fashion by using visual languages. The focus of this research is the development of a “Visual Wiki”, which combines the notion of a textual and a visual representation of knowledge. A Visual Wiki model has been proposed which provides a unified framework to design and discuss different approaches. Three prototypes of Visual Wikis have been implemented and evaluated according to the improvements to knowledge management applications that they facilitate. This is joint work with Christian Hirsch and John Grundy

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Telepolis: Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?

Der Telepolis Artikel “Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?” geht auf eine aktuelle Diskussion ein, die Nicholas Carr in seinem Artikel: “Is Google Making Us Stupid?” aufgeworfen hat:

“Macht uns Google dumm?” heißt die Frage, die Carr schon im Titel seines Artikel aufwirft; die Symptome, die er für seine Geistesveränderung beschreibt, mögen manchem bekannt vorkommen:

“Ich merke das am stärksten, wenn ich lese. Völlig in ein Buch oder einen längeren Artikel einzutauchen, war immer einfach. Mein Verstand wurde vom Erzählfluss oder der Art der Argumentation in Bann gezogen und ich verbrachte Stunden, um durch längere Prosa-Passagen zu streifen. Das ist nicht mehr so. Jetzt fange ich nach zwei, drei Seiten an abzuschweifen. Meine Konzentration driftet ab. Ich werde zappelig, unruhig, verliere den Gedankengang, suche nach etwas anderem, das ich lieber tun möchte. Mir geht es so, als ob ich meinen Geist mit Gewalt zum Buch zurück ziehen muss. Vertieftes Lesen wird zu einem Kampf.”

Lesenswert ist auch die Antwort von Clay Shirky auf den Artikel:

“Nach Shirkys Auffassung steckt hinter Carrs Unbehagen an der Kultur vor allem das Unbehagen darüber, dass sich ein wesentliches Paradigma unwiderruflich verändert habe: die Zeiten der normativen Hoheit und der Dominanz der literarischen Kultur über die alle anderen Disziplinen, Fächer und Ressorts ist vorbei. Die Bedrohung, die Carr spüre, bestehe nicht darin, dass keiner mehr “Krieg und Frieden” lese, sondern darin, dass keiner mehr “niederkniet” vor der Idee, “Krieg und Frieden” zu lesen. Der Basar, sprich das wuselige Netz, funktioniere an vielen Stellen, vom Individuum bis zur Kultur, besser als die alten Kathedralen.”

 

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David Allen über Getting Things Done

David Allen speaks on GTD and the two keys to sustaining a healthy life and work style.