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Increase Your Productivity at Work
Interesting Smashing Magazine article with practical tips:
6 Simple Ways For Freelancers To Increase Productivity
- Set A Schedule
- Make A Plan
- Get Focused
- Get Organized
- Set Up Your Office Properly
- Get Help
see also
Der Spion im Telefon
Der Zeit Artikel “Der Spion im Telefon” wird einigen iPhone und auch iPod Touch Nutzer wohl zum Nachdenken bringen.
Ich finde das insbesondere die Verknüpfung mit vorhanden Facebook Account Daten eindeutig zu weit geht. So werden z.B. persönliche Daten ohne bewusstes Zutun des Nutzes übertragen:
- das Geschlecht des Nutzers, falls er seinen Facebook-Account mit dem iPhone verknüpft hat,
- sein Geburtsdatum, falls “Facebook Connect” läuft und
- auf diesem Wege auch das Geburtsjahr.
Das Datensammeln ist allerdings durch die iTunes EULA (nach zu lesen auf http://www.apple.com/legal/sla/) legitimiert:
Bloß erfolgt die Einwilligung auf seltsamem Wege: “Die Daten, die von Pinchmedia gesammelt werden, sind gedeckt durch die Endnutzer-Einverständniserklärung (EULA), der alle Nutzer beim iTunes Shop zustimmen, bevor eine Anwendung installiert werden kann.” Wer iTunes verwenden will, muss dieser Erklärung zustimmen. Damit hat er dann aber auch jedes Recht an seinen Daten verwirkt.
Als iPhone App Entwickler sollte man das jedoch nicht als Freifahrtsschein verstehen und seinen Anwendern respektive Kunden die Wahl geben ob sie Daten übertragen wollen.
Man hat sich in Zeiten von bequemen Online-Updates mit automatischer Benachrichtigung zwar daran gewöhnt, dass es Applikationen gibt, die bei jeder Benutzung nach Hause funken und gerne auch noch ein paar Nutzerdaten mitsenden. Aber man kann dies in der Regel, wie z.B. bei Adium abstellen:

Übrigens sind auch Palm Pre Nutzer von einer Nutzerdaten Sammelleidenschaft seitens Palm betroffen, siehe Golem Artikel: http://www.golem.de/0908/69033.html
3 Produktivitätskonzepte im Selbstversuch
“Getting Things Done“, “The 4-Hour Workweek“, und “Never Check Email in the Morning” im Selbstversuch von Chris Hardwick:
Diary of a Self-Help Dropout: Flirting With the 4-Hour Workweek (Wired Magazine 17.01)
Productive! Magazine
Michał Śliwiński, Gründer des Online GTD Tools Nozbe, hat seine erste Ausgabe vom “Productive! Magazin” veröffentlicht.
Das Highlight der ersten Ausgabe ist ein Interview mit David Allen, das Oliver Starr führte. Aber auch die anderen Artikel:
- “Zen To Done (ZTD): The Ultimate Simple Productivity System” – Leo Babauta
- “Having One Of Those Days? Here’s How To Deal With It” – James Mallison
- “The GOYA method for Personal Development” – Steven Aitchison
- …
..sind sehr lesenswert.
TP: “Wer sucht, bleibt klug”
Googeln auf Kassenrezept? Im Internet zu suchen, trainiert alternde Gehirne anscheinend besser als die Beschäftigung mit einem Buch
Das Ergebnis ist auch deshalb interessant, so die Forscher, weil verstärkte Computernutzung nicht automatisch zu höherer Gehirnaktivität führt. Täglich mehrere Monate lang Tetris zu spielen, so eine Studie, verringerte zum Beispiel die Aktivierung der Hirnrinde. Vor allem sich wiederholenden Aufgaben sagt man eine Art Gewöhnungseffekt nach – unser Gehirn beherrscht sie irgendwann mit immer geringerem Aufwand. Wenn es aber um einen Trainingseffekt geht, ist diese Gewöhnung kontraproduktiv. Die Suche im Internet mit ihren immer wieder überraschenden Ergebnissen, die auch das Entscheidungszentrum fordern, scheint da eine stärkere Herausforderung darzustellen. (Quelle: TP)
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Telepolis: Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?
Der Telepolis Artikel “Macht uns das Netz unkonzentrierter, zerstreuter und dümmer?” geht auf eine aktuelle Diskussion ein, die Nicholas Carr in seinem Artikel: “Is Google Making Us Stupid?” aufgeworfen hat:
“Macht uns Google dumm?” heißt die Frage, die Carr schon im Titel seines Artikel aufwirft; die Symptome, die er für seine Geistesveränderung beschreibt, mögen manchem bekannt vorkommen:
“Ich merke das am stärksten, wenn ich lese. Völlig in ein Buch oder einen längeren Artikel einzutauchen, war immer einfach. Mein Verstand wurde vom Erzählfluss oder der Art der Argumentation in Bann gezogen und ich verbrachte Stunden, um durch längere Prosa-Passagen zu streifen. Das ist nicht mehr so. Jetzt fange ich nach zwei, drei Seiten an abzuschweifen. Meine Konzentration driftet ab. Ich werde zappelig, unruhig, verliere den Gedankengang, suche nach etwas anderem, das ich lieber tun möchte. Mir geht es so, als ob ich meinen Geist mit Gewalt zum Buch zurück ziehen muss. Vertieftes Lesen wird zu einem Kampf.”
Lesenswert ist auch die Antwort von Clay Shirky auf den Artikel:
“Nach Shirkys Auffassung steckt hinter Carrs Unbehagen an der Kultur vor allem das Unbehagen darüber, dass sich ein wesentliches Paradigma unwiderruflich verändert habe: die Zeiten der normativen Hoheit und der Dominanz der literarischen Kultur über die alle anderen Disziplinen, Fächer und Ressorts ist vorbei. Die Bedrohung, die Carr spüre, bestehe nicht darin, dass keiner mehr “Krieg und Frieden” lese, sondern darin, dass keiner mehr “niederkniet” vor der Idee, “Krieg und Frieden” zu lesen. Der Basar, sprich das wuselige Netz, funktioniere an vielen Stellen, vom Individuum bis zur Kultur, besser als die alten Kathedralen.”

